10 Jahre Cicero

Ein Jubiläum – 10 Jahre Cicero

Was aus der „Chance am Kiosk“ wurde

Was ist anders geworden nach einer Dekade. Das Magazin für Politik und Kultur kostet mittlerweile 1,50 Euro mehr als zu Beginn und hat einen neuen Chefredakteur wie auch ein neues Layout. Wenn man beide Ausgaben (Erstausgabe April 2004 und April 2014) vergleicht, dann könnte man fast die Erstausgabe für die aktuellere halten.

guter Ballast - 10 Jahre Cicero gesammelt

guter Ballast – 10 Jahre Cicero gesammelt

Aber gut, das ist Geschmacksache. Es fehlt einfach das neckische Ding als halbes Verdeck am Cover, wohinter sich der jeweilige Künstler verbarg, auf dessen Kappe die Titelfigur-Gestaltung ging. Auch vermisst man die Vorstellung der Autoren und jeweiligen Gesprächspartner in der neuen Ausgabe. Zwei ganze Seiten wurden dafür hergegeben. Das waren Größen wie Hans Magnus Enzensberger, Daniel Libeskind, Norman Foster, usw.. Dafür spricht jetzt Chefredakteur Christoph Schwennicke zur Begrüßung und sein Stellvertreter Alexander Marguier zur Verabschiede. Die Kategorie Medienmacht ist dem Stil gewichen, was man dann eher als Aufwertung verbuchen darf. Inhaltlich ist es immer noch ein Genuss den sehr gut recherchierten  Themen zu folgen. Das war aber auch immer die Stärke von dem erst in Potsdam und dann in Berlin verlegten Monatsmagazin. Wir wünschen alles Gute zu 10 Jahre Cicero.

 



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