clouds und Surrealismus

René Magritte und das Verdächtige in den Wolken

wolkenlandschaft„Die fixe Idee“ (1927), „der falsche Spiegel“ (1928), „Das Attentat“ (1932), „Die Erinnerungen eines Heiligen“ (1960), „Drohender Sturm“ (1928), „Die Begleiter der Furcht“n (1942), „Die große Familie (1947)…alles Bildtitel von Magrittes Werk auf denen Wolken eine größere bis große Rolle spielen.

Am deutlichsten wird das aber im Bild „Der wunde Punkt“ von 1955, auf dem eine große Wolke inmitten des Bildes von einem riesigen Glas in einer idyllischen Berg- & Wiesenlandschaft getragen wird. Ein zerbrechliches Glas trägt eine große Ansammlung von Wassertröpchen. Das schreit nach einer Metapher für das aktuelle Phänomen der „clouds“ als die abstrahierte IT- Infrastruktur. Diese Preisträgerin des „Big Brother Award“ von 2012

vermittelt ein verdächtiges Dasein. Zu undurchsichtig ist ihre Erscheinung, zu unsicher ist ihre Existenz. Aber was ist, wenn sie sich dunkel verfärbt und beginnt zu schauern? Schade auch, dass so mancher Anbieter mobiler Endgeräte die Nutzung dieses flüchtigen und wuschigweich- erscheinenden Phänomens mehr oder weniger erzwingt. Obwohl der Regen als solcher auch seine romantische Seite haben kann, vorallem dann, wenn die Sonne folgt.

gecloud2

 



Kommentare sind geschlossen.