Das kompakte Objekt

Eine winzige Hommage an unseren Mitbewohner: Der Stein

Wie groß bist du? Ab wann bist du ein Berg? Der Stein ist irgendwie immer schon da. Man kennt ihn, fasst ihn an, geht auf ihm, verehrt ihn, wirft in weg und sammelt ihn. Manche sind schön und manche sind sogar sehr wertvoll. So wertvoll, dass sie Prunk und Elend schaffen. Manche Steine sind so groß, dass es zu einem Abenteuer wird, sie zu besteigen. Oder zu einem wunderschönen Wall, den man täglich von unten bewundert und der einen behaglich vor der Weite und der schnellen und direkten Invasion anderer Völker und Unwetter schützt. Oder er ist einzig allein einfach da, wie der Ayers Rock | Uluru. Sein Aufstieg kann anstrengend sein, aber ist man einmal oben angelangt, so bekommt man eine Übersicht geschenkt, die symbolisch ihresgleichen sucht. Manche opfern dafür sogar Kopf und Kragen oder ihre Zehen.

Lebst du denn?

Die wunderschöne Vielfalt der Steine liegt an ihrer unterschiedlichen Zusammensetzung an Mineralien. So kommt auch ihr von uns zugesprochener Wert zustande. Die Steine, die seltener sind, werden mit dem Begriff „edel“ ergänzt. Manche Steine haben lange Reisen hinter sich gebracht und leben weit weg von ihrer Gesteinseinheit. Einige kommen sogar aus einer uns grundsätzlich unbekannten Umgebung im Weltall – man schätzt die Anzahl der Funde von Meteoriten auf der Erde auf ca. 50.000 Stück.

Als Epoche gehört der Stein sogar zu unserer Menschheitsgeschichte und ermöglichte uns die ersten Instrumente, mit denen wir unsere Zivilisation weiter entwickeln konnten. Auch wenn er nicht konkret zu unseren und den asiatischen Elementen zählt, ist er ein wichtiger Teil von uns. Der größte Teil der Menschen zählt ihn als Schmuck zu seinem Besitz und einige wohnen an, auf, um, hinter und vor ihm. Was wäre die Erde ohne dich? Noch nicht einmal Wasser!

 

 

 



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