Die Auskömmlichkeit des Konsums

Ist das Einkaufen von Dingen out?

Erst war das Essen dran. Man durfte nichts mehr futtern was schmeckte und wenn, dann musste man dafür in den teuren Sportstudios schwitzen, damit man es einem nicht ansah. Außerdem musste das Essen gesund sein und selbst gekocht und und und. Vorbei die unreflektierte und hedonistische Völlerei.

Jetzt ist das „Shoppen“ dran

Die Rohstoffe gehen weltweit immer mehr zuneige und die Produkte werden in ihrer Sinnhaftigkeit immer fraglicher.

Abonnieren und auf Pump kaufen

Dinge die keiner braucht, die einen -wenn überhaupt- nur ganz kurz erfreuen. Tausend Euro für ein Telefon? Dafür schleppt man sich dann vierzig Stunden pro Woche irgend wohin, wo man seine Lebenszeit unter Wert verkauft.

Einen Tag die Woche als Versuch

Man denkt bereits über einen „kein Konsum Sonntag“ nach. Einen Tag in der Woche an dem man mal nichts -so gar nichts kauft. Auch nichts bestellt und noch nicht einmal stöbert und „Wunschlisten“ füllt. Könnte schwierig werden aber es kein schlechter Ansatz.

Es ist eine Chance zu mehr Intensität

Ich habe es ausprobiert und weite es gerade auf zwei bis drei Tage in der Woche aus. Ergebnis: Ich bin entspannter und schaue mich seitdem mal genauer um z.B. was ich nicht alles bereits besitze. Eine Menge Zeug, welches auch mal benutzt werden will. 

Christiane Timmermann

„Wir kaufen Dinge, die wir nicht brauchen – mit dem Geld, dass wir nicht wirklich haben – um Menschen zu gefallen, die wir nicht leiden können.“



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