Innere Schönheit

Aus der Perspektive eines Leinsamens

Sobald ein Happen im Schlund verschwunden ist, ist er auch schon aus unseren Sinnen. Doch was sieht dieser dort, was uns eigentlich verborgen bleibt. Unsere innere Schönheit. Er wandert durch die Speiseröhre bis zum Magen. Im Falle eines Leinsamens, wird er hier nicht zersetzt, sondern kommt unversehrt in die nächste Abteilung der meschlichen Verdauung. Er ist frei von Digestion und reist hinfort durch die Darmlandschaft. Bis er am Ende wieder voll gepackt mit vielen interessanten Eindrücken diese vollkommmene Faszination menschlichen Körpers verläßt. Doch selbst dann hat dieser Leinsamen nicht alles gesehen. Vorenthalten bleiben viele weitere spannende Bereiche wie die des Blutes, der Lymphe, der Knochen,  des Hirns, etc pp.

Unter dem Auflösungsvermögen des menschlichen Auges

Die Grazie der Organe ist aber Dank moderner Technik nicht länger im Dunkeln versteckt. Durch unterschiedliche Verfahren der Mikroskopie wird die innere Körperwelt sichtbar. Fast befremdlich wirken die grellen Farben der Speiseröhre, der Lungen, des Herzens und aller anderen Oberflächen im Inneren des Körpers. Die Formenvielfalt lässt nur noch pures Staunen zu. Ja fast unerklärlich wirkt optisch der Ideenreichtum des Aufbaus des Blutes. Bei genauerem Hinschauen erstarrt man durch die schillernde und wohlgeformte Anmut gestalterischer Perfektion nur eines Blutkörperchens.

 

 

 

 

 



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