Mode in Zeiten des anything goes

Trends, Fashion, Style und Lebensstil

Was kann Mode heute und was muß sie überhaupt noch

Trends, Fashion und Style stehen wie wirtschaftliche Kampfbegriffe in der heutigen Mode. Das war auch mal anders. Es gab Zeiten, da deutete die Kleidung der Person, die sie trug, auf die jeweiligen Lebensverhältnisse hin und das auf allen Ebenen. Die Person selber identifizierte sich dementsprechend mit den von außen auferlegten Bewertungen und forderte sie sogar bei Nichterhalt ein.

das T-Shirt einfach schön

der Beginn einer modischen Lässigkeit

Mode ist heute vielschichtiger

In der heutigen pluralistischen Welt ist Mode viel komplexer geworden. Wenn man das auf grobe Kategorien runterbricht, könnte man behaupten, es gibt Trends, Trendsetting und Klassiker. Aber selbst das ist schwierig. Man beobachte hier auch mal die interkulturellen Vermischungen. Denn da wird der Begriff der Kategorie „Klassiker“ ein sehr dehnbarer. Zum Beispiel hat man da die Folklore und die Tradition, die dann auch wieder zum „Trendsetting“ verweist, was wieder zum Trend werden kann. Man merkt wie kompliziert so etwas anmutiges wie Mode werden kann. Ganz ungeachtet der in die Kunstrichtung schielenden „Haute Couture“.

Vom Business-Sklaven zum Privatier

Letztendlich ist es aber dennoch die Person, die aus der Kleidung schaut und diese Ausstrahlung sollte man nicht unterschätzen. So kommt es, dass selbst ein teuer erstandener Fummel kaum mehr an der Person selbst etwas aufwerten kann und somit fast schon deplaziert und damit die Person verkleidet wirkt.  Andersherum können Menschen selbst einen Kartoffelsack tragen und dennoch irgendwie attraktiv erscheinen. Auch kann das Tragen eines Anzugs die Message vermitteln, dass man es nötig hat, so aufzutreten. Wohingegen ein einfaches T-Shirt zu tragen von der Freiheit zeugt, zu tragen was man wirklich persönlich mag, wie es Zuckerberg von Facebook exemplarisch präsentiert.

 

 



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