Neulich im Museum

Neulich im Museum

Über deutsche Mode in Paris nach Ex-Jugoslawien bis in die Renaissance

Karl bleibt gesund und ist still alive

bekommt aber trotzdem eine Ausstellung in Bonn

Karl der fleissige Zeichner

Karl der fleissige Zeichner

Anziehungsthema war ursprünglich der Karl Lagerfeld im Museum. Dachte erst der wäre mittelrweile schon tot. Aber nein. Habe mich dann kürzlich auf einer langweiligen und langwierigen Zugfahrt über die „Vogue“, die ihre Premiere als „Ausstellungskatalog“ hatte, aufklären lassen. Eine enge Vertraute Karls hatte ihn „überredet“ keine Retrospektive in Bonn zu machen. „Nein, nein, nein“, das wäre ja „ungesund“. Der Autor der „3 D-Diät“ braucht doch noch keinen Rückblick. Er ist aktiver denn je.

Emsiges Karlchen produziert Kitsch an den Körper

Nichtsdestotrotz war der kleine Rundgang eher so la la. Zwar hatte man mal die Gelegenheit echte Haute Couture zu sehen. Aber man merkt ganz schnell. Ohne den Inhalt sind die Klamotten eher müffelige, traurige und einsame Plunderstücke. Auch wenn die Materialien wie Gold, Perlen und Seide extrem hochwertig sind. Der Stil ist das Gegenteil von Minimal und einfach. Überall neckt was Überflüssiges bis Anstrengendes hervor. Vielleicht ist manchmal zu viel Kreativität auch „ungesund“.

Zum Glück das „Ganzer Tag alle Ausstellungen“- Ticket genommen

Hier gab es einen sehr jungen zeitgenössischen Künstler aus dem Ex- Jugoslawien:

Krieg in der Kindheit

und eine Hommage an Michelangelo di Lodovico Buonarroti Simoni und aller von ihm Inspirierten:

Feudalsystem Ade



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