Schattenhafter Genuss

Das Stück „Tartar Noir“ am Hamburger SchauSpielHaus ist eine interessante Verdichtung ewiger aber menschlicher Probleme.

Nach dem Fressen ist vor dem Fressen – der „Stärkere“ gewinnt

Zu viele unterschiedliche Menschen leben zusammen in einer (Welt-)Gemeinschaft und streiten sich um die Versorgung/Ressourcen.

Tartar Noir

Tartar Noir

Das größte Problem stellt dabei die Ethik dar. Das Leben wäre so viel einfacher ohne sie.

Doch wie viel Ethik braucht man denn wirklich? Ist das nur Empfindungs-Sache einiger Weniger?

Überspitzt gefragt: Ist es egal wie wir uns versorgen? Und, geht es nur darum als Spezies zu überleben?

Oder anders: Hat die Natur das Einverleiben von Menschen untereinander nicht vorgesehen?

Man sagt doch: „Ich habe dich zum Fressen gern!“ 

Auch bei Tieren kommt Kannibalismus vor. Bären zum Beispiel verspeisen ihre Artgenossen ebenso bei den Schimpansen und Spinnen ist das kein unbekanntes Verhalten.

Bei allen geht es um Konkurrenz und Sicherung der Existenz.

Was schließt man daraus: Der Mensch als ein Allesfresser kann durchaus ohne Fleisch ein sehr lange Leben haben und braucht Fleisch nicht zwingend zum Überleben….



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