Spielstätte als Prestige

Theater um Theater – Schauspiel Köln

Ist der Ort, wo Theater stattfindet, wirklich so wichtig. Seit 2012 befindet sich das Schauspielhaus Köln in einem nomadenhaftem Zustand. Nach dem Asyl in der EXPO-Halle verweilt das Team um den schweizer Theaterregisseur und kölner Schauspielintendanten Stefan Bachmann in den ehemaligen Produktionshallen Depot 1 und Depot 2 auf der anderen Rheinseite von Köln. Weg vom Schlag sagen die einen, mehr als würdige Alternative sagen die anderen Stimmen. Wer mal auf dem Gelände gewesen ist, wird erstaunt sein, wie großstädtisch Köln auf einmal wirken kann. Große zu Teilen in Glas gehaltene Gaststädten und Aktionsräume bereichern die eigentlichen zwei Aufführhallen Depot 1 und Depot 2.

Nach dem anfänglichen Aufbegehren der Bürger über die generelle Idee des Umbaus, gab es auch Verzögerungen aufgrund von archäologischen Funden wie römische Wandmalerei. Doch die größte Sorge sollte auch der Kostenplan von über 250 Millionen Euro bereiten. Ab Saison 2015/16 soll dieses Theater um das Theater sein Ende finden. Hoffentlich bleibt das Schauspiel Köln aber noch ein Weilchen länger auf dem ehemaligen Carlswerk in der Schanzenstraße in Köln-Mülheim.

Theater in neuem Bau in Köln

der Umbau des Schauspielhauses Köln

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