Tanz in den Mai

Tradition im urbanen Raum

Walpurgisnacht oder der Tanz in den Mai

Alles was sich gemeinhin in eine attraktive Kollektivstimmung umfunktionieren lässt, findet Eingang in den urbanen Raum. So auch der „Tanz in den Mai“. Hier wird seit weit vor dem Mittelalter am letzten Tag des Aprils eines jeden Jahres in der Nacht zum Mai getanzt. Man huldigt der Walburga welche am ersten Mai heilig gesprochen wurde.

Maitanz heute

Wie das auch ganz häufig ist, vermischen sich die verschiedenen Rituale eines Festes und zeigen sich in immer wieder neuen und modernen Abwandlungen. Aktuell zelebriert sich der Tanz in den Mai in einigen Städten als der „Run um den Baum“. Denn hier werden Birkenäste geschmückt und seiner Angebeteten ans Haus gebunden. Doch damit das den Jungs nicht zu langweilig wird, kann man bei Bedarf einen Baum entwenden und seiner Angebeteten vor die Tür schnüren. So entwickelt sich ein Rennen bevorzugt im Alkoholrausch um die Bäume. Meistens versuchen dann die Verehrer ihren verzierten Ast in den höheren Etagen eines Wohnhauses zu platzieren. Das schützt zwar vor Dieben aber nicht vor Unfällen.

hier wohnt eine angebetete Frau

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