Was macht die Kunst?

Eine Neue Reihe zur Kunst heute

Ein Dialog zwischen A und B

A: Was macht die Kunst?

B: Kunst im Alltag. Benutzt, verraten, misshandelt und verkauft.

A: Ist das denn überhaupt möglich? Ist Kunst nicht ein Phänomen der Unantastbarkeit. Etwas diffuses, schwer greifbares und vor allem schwer zu begreifen.

B: Trotzdem weiß ein jeder sie zu erkennen. Da! Das da, was ist das?

A: Ähm, mmh, na ja im Zweifel: Kunst?

B: Warum?

A: In diesem Falle sieht es einfach zu hässlich aus um nützlich zu sein. Vielleicht ist es aber auch Müll. Müll mit einer tieferen Bedeutung. Irgendetwas was mir gezeigt werden soll. Was mich „wachrütteln“ soll. Wenn ich länger darüber nachdenke, dann kommt da auch was. Eine Message..

B: Die kommt ja immer, bei allem was ich länger betrachte.

A: Ja aber genau das ist es doch. Die Isolierung aus dem alltäglichen schnöden Zusammenhang. Wann denke ich zum Beispiel über einen Teller nach, wenn ich ihn nicht auf einem Sockel hergerichtet, angeleuchtet und isoliert von seiner eigentlichen Funktion vor meinen Augen sehe.

B: Kunst ist also nur eine Art und Weise um etwas, ….damit über dieses etwas reflektiert werden kann.

A: Setzt das denn immer auch eine bewusste Inszenierung voraus? Oder besser gefragt, darf man nur in einem dafür vorgesehenen Raum dieses „etwas“ ausstellen?

B: Beides würde ich mit Nein beantworten, aber das hat auch viel mit der Wahrnehmung des Betrachters zu tun. Hier ein hübsches Beispiel:

Was macht die Kunst?

Ordnung muss sein!

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Eine Antwort zu “Was macht die Kunst?”

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